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Das
INSTITUT FÜR NEUES LERNEN GmbH
... informiert Sie hier über das Phänomen MOBBING ... hilft Arbeitgebern und Vorgesetzten beim Auflösen von MOBBING ... bietet Führungscoaching und Weiterbildung für Führungspersonen ... unterstützt Sie beim Konfliktmanagement |
Adresse |
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Institut für Neues Lernen GmbH Esther Lauper Bürglistrasse 8 CH- 8304 Wallisellen ++41 (0) 44 883 75 70
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Dieses Informations-Web zum Thema Mobbing ist ein Projekt des Instituts für Neues Lernen |
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Aspekte und Zusammenhänge zwischen Arbeitsklima und Mobbing
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In einem guten Arbeitsklima hat Mobbing keine Chance. Einerseits wirken sich faire und transparente Strukturen positiv aus, andrerseits ist aber auch das Engagement der vorgesetzten Person und der Mitarbeitenden selber nötig. Jede und jeder trägt Mitverantwortung für ein gutes Arbeitsklima und kann Wesentliches dazu beitragen. Wenn Sie Mobbing-Handlungen oder anderen Machtmissbrauch beobachten, dann suchen Sie als Erstes Unterstützung in Ihrem Kollegenkreis. Reden Sie miteinander über die Vorfälle und zeigen Sie Ihre Bereitschaft, bei konstruktiven Lösungen mitzuhelfen. So tragen Sie bereits bei zur Entspannung des Betriebsklimas und erhöhen zugleich die Lösungschancen des Konflikts. Wenn sich die Situation trotzdem nicht bessert, dann wenden Sie sich an Ihre vorgesetzte Person oder an die Leitung der Personalabteilung. Nehmen Sie sich selbst und die andern mit allen Stärken und Schwächen an. Pflegen Sie Ihre Beziehungen auf privater und beruflicher Ebene bewusst. Setzen Sie sich mit Ihrer Eigenart, ihren Veränderungswünschen, aber auch Ihren Sehnsüchten auseinander. Setzen Sie Grenzen und fordern Sie ein, dass andere sich an diese halten und sie respektieren. Achten Sie umgekehrt ebenso die Grenzen Ihrer Mitmenschen. Grenzüberschreitungen, Machtmissbrauch und Mobbing belasten das Arbeitsklima enorm. In einem guten Arbeitsklima steigt die Leistung und die Qualität der Arbeit und die Mitarbeiter/innen werden weniger krank. Zudem sinkt die Unfallrate. Es lohnt sich, dafür zu sorgen, dass das Arbeitklima gut ist.
Hierarchien und Strukturen Wenn in einem Betrieb oder in einer Institution die Kompetenzen und Entscheidungswege klar und für alle transparent geregelt sind, dann schützt dies präventiv vor Grenzüberschreitungen, Machtmissbrauch und Mobbing. Sehr oft steht am Anfang von solchen Handlungen ein Machtvakuum, das dann irgendwer ausfüllt, leider nicht zum Wohl der andern. Klare Hierarchien, aber kein repressives System; klare Entscheidungswege, aber Einbezug der Mitarbeitenden bei der Entscheidungsfindung; Transparenz und ein konstruktives Konfliktmanagement: Alle diese Faktoren erhöhen die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und fördern ein gutes Arbeitsklima. Eindeutige und eingeforderte Spielregeln ermöglichen Fairplay. Das ist auch im Berufsalltag so, nicht nur im Sport.
Wann
und wie lässt sich Mobbing stoppen?
Vorgesetzte, die ihre Führungsaufgaben wahrnehmen, können dafür sorgen, dass Mobbing gestoppt wird. Zeigen Mobbing-Täter/innen keine Einsicht, sind auch Sanktionen nötig.
Allerdings soll ihnen wie auch den Opfern zuerst ein gangbarer Weg zur Konfliktlösung angeboten werden. Der Erfolg ist dann am grössten, wenn auf Schuldzuweisungen verzichtet wird. So lässt sich der Konflikt am ehesten konstruktiv lösen.
Die in der Schweiz noch ziemlich neue Methode der Mediation eignet sich besonders gut, auf dem Verhandlungsweg eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden.
Mediation bei Mobbing
Beim Phänomen „Mobbing“ handelt es sich um ein Konfliktgeschehen, das sich sowohl für den Einzelnen wie auch für die Firma, Institution, die Nachbarschaft, die Schulklasse, den Verein etc. als äusserst destruktiv auswirkt.
Hilfe bzw. Unterstützung im eigenen Reflektieren, Handeln und im Veränderungsprozess ist nötig, um aus der oft unentrinnbaren Mobbing-Falle heraus zu kommen.
Meist ergibt sich eine lange Leidenszeit, bis Menschen realisieren, dass es sich bei ihrem Unwohlsein nicht um „normale Spannungen und Konflikte“, die es bekanntlich überall im Leben gibt, handeln kann.
Je früher bei solchen Problemsituationen eine angepasste Unterstützung von aussen kommt, umso besser kann die Spirale der Eskalation verhindert werden. Dazu eignet sich besonders die Methode der Mediation.
Warum Mediation?
Mediation (Vermittlung) bedeutet die differenzierte Vermittlung in Konflikten durch neutrale Dritte. Ein grosser amerikanischer Vermittler, Haynes, nennt das Ziel dieser Arbeit „managing people’s negotiations“, also Lenkung der Verhandlungs-Bereitschaft. Durch die neue Verhandlungsbereitschaft wird es den Parteien möglich, eigenständige Lösungen des Konfliktes zu finden. Im Zentrum der mediativen Methode stehen nicht Fragen nach Schuld oder Unschuld, sondern das Suchen nach optimalen (aussergerichtlichen) Lösungen für alle Beteiligten.
Die Vorteile der Mediation als weltweit eine der erfolgreichsten Konfliktlösungsmethoden werden so beschrieben: - Beendigung der „Kriegs-Situation“ durch vernünftige Weise der Konfliktlösung - Schnellere und gerechtere Lösungen (weil beide Parteien dazu Hand bieten) - Billigere Methode, da nicht zwei Anwalthonorare zu bezahlen sind - Direkte Kommunikation (keine Hin- und Her-Post, keine Einzelcoachings) - Keine unnötigen Eskalationsstufen - Massgeschneiderte Lösungen auf die spezifische Konfliktsituation
Prävention und Gesundheitsförderung Gesundheitsförderung ist darauf ausgerichtet, die Ressourcen und Kompetenzen des Einzelnen und der Gemeinschaft zu entwicklen, indem jenes Potenzial optimal ausgeschöpft wird, das es dem Menschen ermöglicht, mit seinen gesundheitlichen Problemen besser fertig zu werden, sein Wohlbefinden zu steigern, ein zufriedenstellendes Leben zu führen und sich zu entfalten. Künftige Massnahmen zur Verbesserung des Gesundheitszustandes der Bevölkerung sollen darauf abzielen, über den Gewinn an Lebensjahren hinaus die Lebensqualität zu verbessern. Diese Definition ist entnommen aus der Broschüre der Stiftung 19, Schweizerische Stiftung für Gesundheitsförderung, Lausanne
Die Stiftung 19 untertützt das Projekt Mobbing.
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