![]() |
![]() |
||
|
Es wäre falsch zu glauben, Mobbing gebe es nur im Arbeitskontext. Auch im privaten Leben werden wir mit Grenzüberschreitungen, Machtmissbrauch un Mobbing konfrontiert.
Im Bereich der Nachbarschaft ist Mobbing häufig. Betroffen sind Mieter/innen ebenso wir Haus- und Wohneigentümer/innen.
Nicht übersehen darf man, dass viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Freizeitbereich ausgegrenzt und gemobbt werden.
Und selbstverständlich tritt Mobbing auch in Familien und Sippen auf, wird dort aber oft nicht so genannt.
Die psychischen und gesundheitlichen Schäden sind überhaupt nicht kleiner als bei Mobbing-Handlungen, die am Arbeitsplatz oder in der Schule passieren.
Grenzüberschreitungen Eine Grenzüberschreitung erleben wir stets als Entmächtigung unseres Selbst; wir fühlen uns dann machtlos und ausgeliefert.
Wer eine Grenzüberschreitung erfährt, versucht sich zu wehren. Oft gelingt dies auch und es bleibt bei einem einmaligen Verstoss. Manche Menschen kümmern sich jedoch nicht um die Grenzen anderer, verletzen diese immer wieder. Grenzüberschreitungen werden dann zum Mittel von Machtmissbrauch oder gar von systematischem Terror.
Machtmissbrauch Es ist nicht einfach, sich eine neue Wohnung zu suchen.
Es ist ein Nachteil, den Verein oder Club zu wechseln.
Die Familie kann man sich nicht aussuchen und man kann sie auch nicht einfach so verlassen und sich eine neue Familie suchen.
Ein Kind oder Jugendlicher ist abhängig von seinen Eltern und kann der Situation von sich aus nicht entfliehen.
Die existenziellen und persönlichen Bedürfnisse der Abhängigen werden aus einer Machtposition heraus eingeschränkt oder negiert. Dies beeinträchtigt die Selbstachtung, das Selbstwertgefühl und die Leistung der Betroffenen.
Autorin:
|
|||
| © 2001
Institut für Neues Lernen - Mittwoch, 10. März 2010
Das ist eine Easy-Site, gesponsert von der Eduard Aeberhardt-Stiftung |